Zum Start der Mobilitätswoche: Wer hat’s erfunden?

In der Mobilitätswoche Basel Dreiland vom 9.-15. September steht das ausprobieren, testen und erleben von nachhaltigen Mobilitätsformen im Zentrum. Ein reichhaltiges Programm wird dafür im ganzen Dreiland geboten. Der krönende Abschluss mit zehntausenden Teilnehmern bildet jeweils der Slow up, eine Rundstrecke auf extra für den Fuss- und Veloverkehr abgesperrten Strassen, oft auch an Orten, wo sonst vor allem die Vierräder den Platz einnehmen. Was wenige wissen: die Mobilitätswoche geht zurück auf einen Anzug von Christian Egeler im Grossen Rat im Jahre 2006.

Von Christian Egeler, Bürgergemeinderat und Nationalratskandidat 

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In Basel wird vom 9.-15. September im Rahmen der Mobilitätswoche ein vielfältiges Programm geboten. Während dieser Woche dreht sich dieses Jahr alles um die Fortbewegung in Basel und der Region – zu Fuss, per Velo, im Solarboot, Tram oder mit dem Elektrofahrzeug. Begonnen hat alles 2006: Vor 13 Jahren habe ich im Anzug 06.5222 gefordert, dass die Stadt Basel eine Mobilitätswoche durchführen soll, um der Bevölkerung eine umweltfreundliche, gesundheitsfördernde und stadtgerechtere Mobilität näher zu bringen.

Der Anzug wurde dann erst 2010 beantwortet, aber die erstmalige Durchführung der Mobilitätswoche erfolgte dann 2011. Seit dann entwickelte sich diese Woche zu einem immer beliebteren und breiteren Anlass für die ganze Bevölkerung. Der Slow-Up profitierte übrigens indirekt von der politischen Initiative. Seit 2007 wird der Slow-Up aktiv von Basel mitgetragen und vor allem – was den besonderen Reiz dieses Anlasses mit unterdessen zehntausenden Teilnehmern ausmacht – wird die Route nicht mehr nur auf engen, untergeordneten Strassen durchgeführt, sondern auch auf abgesperrten grösseren Verkehrsachsen, die normalerweise den vierrädrigen Fahrzeugen vorbehalten sind (z.B. Nauentunnel).

www.basel-unterwegs.ch