Stadtteilrichtplan: FDP begrüsst positive Entwicklung des Gundeli.

Weiterentwicklung soll sich an Ergebnissen des runden Tisches orientieren.


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Die FDP.Die Liberalen Basel-Stadt hat in ihrer Vernehmlassung zum Stadtteilrichtplan Gundeldingen positiv zur Kenntnis genommen, dass das Gundeli für die kommenden Jahre ein erhebliches Entwicklungspotenzial aufweist. Arealentwicklungen wie auf dem Dreispitz und dem Wolf bieten einen erheblichen Mehrwert für die Bevölkerung. Der frühzeitige Einbezug der Anliegen des Gewerbes deutet darauf hin, dass die Regierung aus den Erfahrungen von „VoltaNord“ gelernt hat. Den Worten werden aber Taten folgen müssen. Kritisch beurteilt die FDP hingegen, dass die Ergebnisse des im Mai 2017 durchgeführten runden Tisches offenbar weitgehend ignoriert werden. Hier besteht erheblicher Nachbesserungsbedarf.

Die FDP begrüsst, dass Grundeigentümer dazu motiviert werden sollen, mit attraktiven Vorgärten und Fassadenbegrünungen das Gundeli grüner zu machen. Ebenso unterstützt sie den Regierungsrat in seinen Bestrebungen, durch neue Quartierparkings den Suchverkehr im Quartier zu reduzieren. Damit das funktioniert, ist von einer 1:1-Kompensation von Parkplätzen an der Oberfläche abzusehen.

Generell muss der Stadtteilrichtplan im Bereich der Mobilität noch erheblich nachgebessert werden. Nachdem das Mitwirkungsverfahren zum Verkehrskonzept Gundeldingen von politisch motivierten Organisationen vereinnahmt wurde und die Ergebnisse daher sehr einseitig ausfielen, hat sich die Quartierbevölkerung nach der Publikation der Resultate in massiver Form gegen die damaligen Pläne ausgesprochen, insbesondere was neue Linienführungen für den Bus 36 betrifft. Aufgrund dieser Ausgangslage wurde im Mitwirkungsprozess entschieden zum Thema „Mobilität“ einen separaten runden Tisch zu organisieren (Mai 2017). Zusammengefasst kann festgehalten werden – was auch so protokolliert wurde -, dass es keine echte Alternative zum bestehenden Verkehrskonzept gibt, solange keine Verkehrsentlastungen wie das S-Bahn-Herzstück oder der Westring realisiert sind.

Die Ergebnisse dieses runden Tisches sollten sich im Stadtteilrichtplan entsprechend wiederspiegeln, was derzeit nicht der Fall ist. Ansonsten bleiben solche Veranstaltungen Makulatur und man kann künftig darauf verzichten, der Bevölkerung vorzumachen, sie habe bei der Quartierentwicklung ein Mitspracherecht.

Kontakt:

Erich Bucher, Grossrat, 079 407 95 24
Luca Urgese, Grossrat und Parteipräsident, 079 384 07 07

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