1. Seit wann bist du Mitglied bei der FDP und was hat dich damals zur Mitgliedschaft geführt?
Ganz sicher bin ich mir nicht, weit über 25 Jahren ist mein Beitritt her. Im Jahr 2002 wurde ich zur Präsidentin der Jungfreisinnigen Basel-Stadt gewählt, ich war aber bereits zuvor Mitglied der FDP Aargau und der FDP Basel-Stadt. Der Gedanke der Eigenverantwortung, aber auch das Einstehen für eine offene, tolerante Gesellschaft und Rechtsstaatlichkeit, ohne alles über Verbote und Regulierung zu steuern, haben mich bereits während meines Studiums zur Mitgliedschaft bewegt.
2. Mit welchen 4 Worten würdest du dich beschreiben?
Verantwortungsbewusst, pragmatisch, engagiert und ehrlich.
3. Was hat dich dazu bewegt, dich für das Präsidium des Strafgerichts zu bewerben?
Aufgrund meiner Tätigkeit als Richterin im Nebenamt durfte ich bereits in den letzten Jahren zu einer sorgfältigen und gerechten Urteilsfällung beitragen. Da ich aufgrund dieser Erfahrung jedoch gemerkt habe, dass ich diese Tätigkeit nicht nur im Nebenamt, sondern gerne hauptberuflich ausüben würde, habe ich die Chance gepackt und mich beworben, als sich mit der Wahl von Dorrit Schleiminger ans Appellationsgericht eine Vakanz abgezeichnet hat.
4. Welche Stationen deines beruflichen Werdegangs haben dich besonders auf die Rolle als Präsidentin des Strafgerichts vorbereitet?
Im Jahr 2019 wurde ich zur Richterin im Nebenamt am Strafgericht Basel-Stadt gewählt. Diese Tätigkeit hat mir einen guten Einblick in die Aufgaben des Gerichtspräsidiums gewährt. Und mit meiner fast zwanzigjährigen Praxis als Anwältin fühle ich mich für diese Rolle gut vorbereitet.
5. Wie gestaltest du deinen freien Tag. Gibt es Hobbys oder Rituale, die dir besonders wichtig sind?
An freien Tagen ziehe ich mich gerne mit meiner Familie zurück; dann wird gespielt, gebacken, gelesen und einfach Zeit miteinander verbracht.